Haushalt unter Druck – und kein Plan in Sicht?
Die finanziellen Fakten sind ernüchternd. Laut aktuellem Haushaltsbericht wird die Gemeinde Baltrum bis 2029 ein kumuliertes Defizit von 3,5 Millionen Euro angehäuft haben. Ab 2026 ist ein offizielles Haushaltssicherungskonzept erforderlich. Steuern und Abgaben blieben 2025 um fast 170.000 Euro hinter den Planwerten zurück. Zugleich wurden wichtige Investitionen wie der Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses (noch) nicht umgesetzt.
Was fehlt, ist kein Wille – sondern ein klares, transparentes Konzept: Welche Investitionen sind notwendig? Welche können warten? Und wie werden Folgekosten ehrlich kalkuliert? Genau das will moinBaltrum einfordern: Keine Investitionspolitik aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis von Nutzen-Risiko-Analysen, Beteiligung der Bevölkerung und langfristiger Finanzplanung.
Große Investitionen wie ein neues oder saniertes SindBad sind für Baltrum wichtig – als Angebot für Gäste und Einheimische, als Teil des Heilbad-Profils, als saisonverlängernde Infrastruktur. Aber sie müssen finanzierbar und nachhaltig sein. moinBaltrum setzt sich dafür ein, dass Investitionsentscheidungen transparent diskutiert werden, Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, Folgekosten offen kommuniziert werden und die Bevölkerung mitentscheidet – nicht nur erfährt.

